Unabhängig von ihrer Grösse müssen Unternehmen dem steigenden Druck der Konkurrenz standhalten und den ständig wechselnden Bedürfnissen ihrer Kunden Rechnung tragen. Deshalb ist eine fortlaufende Stärkung der Innovationskraft grundlegend. Um langfristig erfolgreich bestehen zu können, muss eine Firma in der Lage sein, immer mehr neue, qualitativ noch bessere, komplexere und möglichst individuelle Leistungen anzubieten.
Weltweit werden immer mehr Informationen produziert. Gleichzeitig wird Wissen immer mobiler und über das Internet schneller zugänglich als je zuvor. Noch vor wenigen Jahren konnte ein Unternehmen seine Marktführerschaft behaupten, indem es seine Produkte und Dienstleistungen schützte. Die Situation hat sich seither geändert. Ein Beispiel: Wenn ein Informatikunternehmen ein neu entwickeltes Programm mit Sicherheitscodes vor dem Kopieren schützen will, verbreiten Piraten innerhalb von wenigen Tagen die entsprechenden Tools zum Umgehen dieser Schutzvorrichtungen. Dasselbe kundenorientierte Unternehmen kann jedoch auch eine andere Strategie anwenden und mit seinen Anwendern eine offene Gemeinschaft bilden. Es berücksichtigt das Feedback seiner Kunden, die sich dadurch an der Wertschöpfung beteiligen, und kann so regelmässige und zielgerechte Updates seiner Software anbieten.
Mit anderen Worten: Innovationsfähigkeit ist die Kunst, Ideen und Know-How, sowohl internen (Close Innovation) als auch externen (Open Innovation) Ursprungs, zu kombinieren. Das endgültige Ziel des Unternehmens besteht darin, ein effizientes Geschäftsmodell (Business Model) zu erstellen und dessen Stellung auf einem oft stark wettbewerbsorientierten Markt zu stärken.
Einige Schlüsselfragen für den Erfolg eines Innovationsprozesses:
- Wie können technische Trends, Entwicklungen und Veränderungen frühzeitig erkannt werden?
- Wie können die Kundenbedürfnisse rasch erkannt und wo können passende Lösungen gefunden werden?
- Wie kann eine technische Neuerung oder Entwicklung mithilfe des Business Models in wirtschaftliche und soziale Werte umgewandelt werden?
An der nächsten BusiNETvs-Veranstaltung werden Sie Gelegenheit haben, über diese Fragen zu diskutieren, und Lösungen kennen lernen, um Innovationsprozesse besser verwalten zu können.
Sources
- http://www.kmu.admin.ch/themen/01254/index.html?lang=de
- «Innovationen im Kleinunternehmen», Institut suisse pour petites et moyennes entreprises, Université de St-Gall PROGRAMM
Einführung
Blaise Crettol (Dozent HES-SO Wallis)
Erneuern
Paul-André Vogel (Verantwortlicher "Innovation KMU", Cimark) - www.cimark.ch
Das programm Innovation KMU der Stiftung ion The Ark
Antoine Perruchoud (Verantwortlicher Master "Quality and Strategy Manager") - www.masterqsm.ch
Neue Tendenzen im Innovationsbereich
Erfahrung von Unternehmen
Debio Recherche Pharmazeutin (H. Bertrand Ducrey, CEO) - www.debiopharm.com
Innovation aus Sicht einer Walliser Unternehmung
AARDEX Gruppe (Dr. Jean-Michel Métry, Direktor) www.aardexgroup.com
Innovation in der therapeutischen Begleitung von Patienten
Eden Springs Switzerland (H. Antoine Sarlandie, Production Manager) - www.edensprings.ch
Erneuern : eine unverzichtbare Geisteshaltung
Projekt im Rahmen des Masterkurses "Innovationmanagement"
Anwendungsbeispiel (Jahrgang 2009) : Vincent Favre (OCVS) et Patrick Theyaz (Hydro Exploitation)
Austausch und Networking
Apero
Die Inhalte und Ergebnisse des events werden online verfügbar sein.
Der event ist öffentlich, die Teilnahme frei, Anmeldung jedoch obligatorisch.
Zielpublikum : Walliser Unternehmen, Selbständiger, Professoren, Forscher, Studenten. |